Erlebnisberichte Brigitte Sauzay Schuljahr 2014

Mittwoch 23. April 2014
par  J. Nordmann-Gidoin

Brigitte Sauzay Austausch 2014:

Zwei Schüerlinnen berichten....

1. Austauschbericht:

In der 4° (8. Klasse) ist es möglich, an den Austausch Brigitte Sauzay teil zu nehmen. Deshalb war ich vom 11.01.2014 bis zum 08.03.2014 in Hilzingen, Baden-Würtemberg.

Das Friedrich Wöhler Gymnasuim war in Singen. Ich war in der 9b, eine "bilingual" Klasse. Es heißt, dass ich ein Fach auf Englisch hatte. In meinen Fall Biologie. Da haben wir das Nervensystem studiert. Es war nicht leicht zu verstehen, doch sehr interessant, denn das haben wir in Frankreich noch nicht studiert. Ich hatte die folgenden Fächer: Erdkunde, Ethik, Physik, Musik, Sport, English, Französich, Gemeinschaftskunde, Mathematik, Deutsch, Geschichte, N.W.T. (wissenchaftlicher Fach wo wir die Grundkentnisse der Programmierung einen Microkontroller gelernt haben), Biologie bilingual und Chemie. Die Klassenlehrerin war Frau Döbler, die Deutsch und Gemeinschaftskunde unterrichtet hat. Wir sind in die Schule mit dem Bus gefahren. Was auch sehr interessant war, waren die verschiedene G.F.S., denen ich beiwohnen durfte. Die Themen waren: das Down-Swndrom, Mich hat man vergessen von Eva Erben (Überleben im KZ aus der Sicht einer Augenzeugin), Jugendkultur, Sinussatz, "In wie fern ist die Demokratie in der Schweiz direkt", Johannesburg. In Erdkunde hatte ich an einen Vortrag über die Grundlage Chinas. In Deutsch haben wir argumentiert und debattiert und deshlab haben wir eine Debatte über die Todesstrafe organisiert.

Mit der Familie haben wir mehrere Ausflüge gemacht: wir waren am Rheinfall und im Schloss, dass daneben gebaut wurde, ins Technorama, haben eine Rekonstruktion von Vorgeschichtlichen Pfalbauten besichtig. Wir waren in Meeresburg und haben dort das "neue Schloss" besichtigt, wo die Fürst-Bischofen von Konstanz gelebt haben, und sind darauf folgend in die mittelalterliche Burg gegangen. Zudem waren wir in Radolfzell, Rapperswill und in Rosenheim.

Zwei Tage vor dem Ende des Austausches, hat meine Austauschpartnerinmit anderen Freundinnen aus der Schule eine Überraschung für mich organisiert.

Mein Austausch war an Fastnacht. Wir haben uns mehrmals verkleidet und haben den Umzug in Hilzingen angeschaut. Wir wurden zum "Opfer" der Hexen, die uns Stroh in die Haaren gemacht haben und und mit einen grossen bunten Stift angemalt haben.

Es war eine gute Erfahrung und ich bin froh, dass ich den Austausch gamacht habe. Es war auch eine gute Gelegenheit, mein Deutsch zu verbessern. Die zwei Monaten sind schneller vorbei gegangen als ich dachte und ich wäre gerne länger geblieben.

2. Austauschbericht Brigitte Sauzay

Ich habe vom 11. Januar bis zum 8. März 2014 an einem individuellen Austausch in Hannover im Norden Deutschlands (in Niedersachsen) teilgenommen. Ich bin dort in die Klasse 8b der Schillerschule gegangen und wohnte bei einer netten Familie. Die Familie hat 2 Kinder : eine vierzehnjährige und eine sechszehnjährige Tochter. Da die Sechszehnjährige gerade ein Austauschjahr in Amerika verbringt, wohnte ich in ihrem Zimmer. Ich bin 13 Jahre alt und ging anfangs mit meiner Austauschschülerin in dieselbe Klasse. Weil meine Austauschschülerin schon etwas älter ist als ich (sie ist schon 14) und deshalb eine Klasse weiter ist als ich, habe ich nach einer Woche die Klasse gewechselt und ging von da ab in die achte Klasse. Das entspricht meiner Klassenstufe in Frankreich (quatrième). In der 9. Klasse habe ich im Unterricht viele Sachen nicht verstanden, weil wir sie zuhause in Frankreich noch nicht gemacht hatten.

Meine neuen Mitschüler der achten Klasse waren sehr gastfreundlich und haben mich sofort in die Klasse integriert. In der Klasse waren 32 Schüler. Die meisten haben mir Fragen gestellt, von sich erzählt und waren sehr gesprächig. Die Lehrer waren ebenfalls sehr freundlich und nett. Ich fand, dass die Lehrer sehr locker und dynamisch waren.

Innerhalb des Gebäudes wird man nicht so viel beaufsichtigt. Man kann auch zum Beispiel die Schuler verlassen ohne um Erlaubnis zu fragen. Man bekommt mehr Vertrauen und auch mehr Verantwortung. Ich finde, dass es einem Mut gibt um erwachsen zu werden.

Da ich schon ziemlich gut deutsch konnte, bevor ich nach Hannover kam, fiel es mir kaum schwer alles zu verstehen und den Gesprächen zu folgen. Auch von manchen Angewohnheiten wusste ich schon, zum Beispiel, dass man abends nur ein Brot isst (kein warmes Essen wie in Frankreich) und auch schon um 18 Uhr zu Abend isst. In der Schule gab es viele Unterschiede. Die deutschen Schüler haben früher Unterrichtsschluss und auch weniger Unterricht als wir in Frankreich, dadurch haben sie viel mehr Freizeit um Sport zu treiben, Freunde zu treffen und Hausaufgaben zu machen. Obwohl sie sehr wenig Unterricht haben, hatten sie trotzdem eine Kantine, die von ein paar Angestellten, ein paar Schülern und ein paar Eltern betrieben wurde. Das Essen wurde in der Schule selbst gefertigt. Weil die deutschen Schüler mehr Freizeit haben, treffen sie sich öfter untereinander und machen mehr gemeinsam ... Zum Beispiel Klassentreffen und so weiter...

In Deutschland ist es auch üblich, dass Vierzehnjährige in der 9. Klasse zu Tanzkursen gehen also Tchatchatcha und Disco Fox und andere Tänze lernen. Als ich da war, bin ich mit meiner Austauschschülerin gemeinsam zur Tanzstunde gegangen. Wir waren auch auf einem Tanzball und öfters fand eine Party statt, wo man diese Tanzstile umsetzen musste. Ich fande das eine interessante Erfahrung, aber ich hätte nicht Lust, selbst zu einer Tanzschule zu gehen. In ihrer Freizeit machten die Schüler der 8b sehr viel zusammen, zum Beispiel Klassentreffen oder in die Stadt gehen, sich mit Freunden treffen, Sport zusammen machen und so weiter. Ich finde das toll, weil das den Zusammenhalt der Klasse stärkt. Leider haben wir das an unserem collège in Frankreich nicht so, denn alle wohnen weit auseinander (wir sind nämlich kein collège de secteur).

Auch mit der Familie machte ich gemeinsame Ausflüge. Wir waren zum Beispiel mal in Hamburg. Meine Gasteltern und meine Gastschwester haben mir morgens die Stadt gezeigt und am nachmittag waren wir dann Shoppen, Hamburg ist eine wirklich schöne Stadt, weil es viel anzuschauen gibt, aber auch einiges, was besonders Jugendliche interessiert. Hamburg ist auch sehr lebendig. Das hat mir gut gefallen. Meine Gastfamilie hat mir auch das « Sealife » in Hannover gezeigt. Das ist so eine Art Aquarium/Zoo. Ich fand es schön, was mit der meiner Gastfamilie zu machen aber immer noch Zeit zu haben, was mit meinen Freunden zu unternehmen.

Am letzten Tag meines Aufenthaltes in Hannover hatten meine Freunde noch eine Abschlussparty für mich organisiert. Ich habe mich total darüber darüber gefreut ! Dann war es so weit : ich musste abreisen, aber meine neuen Freunde hatten mich noch zum Flughafen begleitet. Wir haben noch die letzten Minuten vor dem Flug zusammen verbracht aber dann war es leider so weit : ich musste wieder zurück nach Frankreich. Ich wäre gerne noch länger in Hannover geblieben, weil ich viele neue nette Menschen kennen gelernt habe.