Gestrandet auf einer einsamen Insel von Anna und Louise

vendredi 19 juin 2015
par  M. Schlenk

Gestrandet auf einer einsamen Insel

Als ich die Augen aufschlug, fühlte ich meine Knochen nicht mehr. Das Letze ,an das ich mich erinnerte, war die Kreuzfahrt. Ich war mit meiner Freundin und mit meiner Mutter auf einer Reise. Wir wollten nach Mallorca…Danach ist alles verschwommen. Ich steh auf. Maria(meine Freundin) lag auf den Boden. Meine Mutter sah ich nicht. Es roch süßlich, nach Früchten. Ich guckte nach oben und sah riese große Bäumen mit ganz vielen verschiedenen Früchten ! Ich weckte Maria auf und erklärte ihr, dass ich nicht wusste, wo wir sind. „Komm schon, wach auf, wo sind wir denn ?!“ Maria und ich beschlossen, die Früchte zu probieren. Sie waren super saftig und lecker ! „Was ist da ?“ fragte Maria und zeigte auf einen Hügel. „ Wahrscheinlich ein Hügel, siehst du das nicht ?“ Wir liefen bis zum Hügel und kletterten rauf. Von da aus konnte man alles sehn, wir waren auf einer Insel !! Irgendwie hatte die Insel eine Herzform…Dort, wo wir gestrandet waren, fing ein Wald an. Von unten aus konnte man noch nicht mal die Spitze sehen ! Glücklicherweise waren die Früchte relativ unten, so dass man sie pflücken konnten. Rechts vom Früchtewald lag ein Wasserfall, der laut rauschte. Die Insel war eigentlich ganz klein. Zuerst dachten wir, es wäre nur ein Traum, doch dann erkannten wir die Wirklichkeit, wir waren auf einer einsamen Insel gestrandet ! Unsere Handys hatten kein Empfang, kein Wunder, mitten ins Ozean…Wir beschlossen, die Insel zu erkunden und liefen schnell zum Wasserfall. Es war wunderschön. Das Wasser war dursichtig und schien trinkbar zu sein. Gut, denn vor lauter Aufregung hatte ich nicht gemerkt, dass meine Zunge trocken war. Ich beugte mich, um zu trinken, doch bevor ich was machen konnte, fiel ich ins Wasser. „Ahhh !“ schrie ich. „Hilfe !!!“ Maria kam mir schnelle zur Hilfe und gab mir die Hand, und versehentlich zog ich sie hinunter. Das Wasser war heiß und schmeckte nach Schwefel, also konnte man es nicht so leicht trinken, und es war nicht sehr tief, so etwa bis zum Hals. Der Boden bestand aus Sand, und war eigentlich ganz angenehm. Maria lachte. „Was gibt’s da zu lachen ??“ fragte ich zögerlich. „Nichts, ich will nur positiv denken… Hahaha !“ Dann fingen wir beide an zu lachen, bis ich gegen irgendwas stieß. Wir tauchten und sahen eine halb kaputte Brücke, die zu einer klitzekleinen Insel führte. Wir nahmen ängstlich die Brücke und das Erste, was wir sahen, war eine Schlange, die einen blauen Vogel fraß ! !! Wir rannten so schnell wir konnten bis zum Norden der kleinen Insel. Außer Atem kamen wir an und bewunderten die hunderte von Vögeln ! Alle mit verschiedenen Farben ! Mein Liebling war ganz klar ein turkisier Vogel, der von oben bis unten immer dunkler wurde. Ein ganz kleiner Papagei kam auf uns zu und setzte sich auf Marias Kopf. Er wollte nicht mehr weg. „Komm wir nehmen ihn mit !“ schlug Maria vor. „Nein, der stört uns nur !! Wir liefen wieder schnell zurück , um der Schlange nicht zu begegnen. Wir sprangen ins Wasser und halfen uns gegenseitig, aus dem Wasser rauszukommen. Dann suchten wir nach frischem Wasser. Es dauerte eine Stunde, bis wir einen Brunnen mit Trinkwasser fanden. „Komm, wir bauen ein Haus“ sagte ich nachdem wir getrunken hatten. Aus vielen Baustämmen und Ästen, die auf den Boden rumlagen, schafften wir es, ein Unterschlupf zu bauen. Wir bauten unsere Hütte zwischen dem Brunnen, den Riesenfruchtwald und einen Teich mit Fischen, den wir gefunden hatten. Dann aßen wir Fruchte und es wurde immer kühler. Wegen des Windes war es schwer, einzuschlafen. Irgendwie habe ich es geschafft und wachte am nächsten Morgen auf. Maria war schon wach. „Kein Schiff ist gekommen…“ flüsterte sie leise. „Das kommt schon“, versuchte ich sie aufzumuntern. Wir frühstücken Fische, mit einer Angel die wir bauten, und gingen Wasser holen. Gestern hatten wir es nicht gemerkt, aber hinter den Brunnen lag eine Savanne. Und gerade jetzt, kam ein Löwe raus und stürzte sich auf uns. „AHHHH !!!“ schrien wir und liefen weg, doch der Löwe verfolgte uns. Er war schneller als wir, und er biss mir ins Bein. Maria nahm einen Ast, der auf den Boden lag, und versuchte den Löwen zurückzustoßen. Der Löwe rannte weg. Maria trug mich auf ihrem Rücken und lief zum Wasserfall. Mein Bein blutete, doch es tat nicht sehr weh. Wir versuchten mit einen Ananasbaumblatt die Fläche sauber zu machen. Dann erhob ich mich und stellte fest, dass ich nichts mehr spürte. „Such uns was zu essen, während ich Feuer mache.“ schlug Maria vor. Ich lief zum Wald und hörte den Vögeln beim Zwitschern zu. Ich beobachte sie im Himmel. Bevor ich mich versah, stieß ich gegen einen Baum. Ich fiel hin und eine Kokosnuss rollte herunter. Ich hatte noch nie eine Kokosnuss gegessen, und jetzt war es die Gelegenheit, eine zu probieren. Ich kam zurück zur Hütte. Dort war Maria, die anscheinend fror. Wir aßen und versuchten, einzuschlafen. Es wurde immer kälter auf der Insel…

„Maria ? Schläfst du ?“ flüsterte ich mitten in der Nacht. Sie antwortete nicht. Ich hatte ein bissen Angst. Ich guckte um mich herum. Es war das erste Mal, dass ich die Insel bei Nacht sah. Auch wenn es stockdunkel war, erleuchteten die Sterne die Insel. Das Meer war türkis und es gab zwar Wellen, doch keinen Schaum. Ich schaute auf das Meer hinauf und hatte das Gefühl, dass der Horizont nie aufhörte. Eigentlich war die Insel das Paradies, dass ich nicht verlassen wollte. Am nächsten Morgen sahen wir etwas auf dem Meer. Wir wussten zuerst nicht, was es war, aber dann sahen wir es deutlicher : Es war ein Schiff. Aber sollten wir die Insel tatsächlich schon verlassen ?...


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