Imago von Isabel Abedi

Sonnabend 14. Juni 2014
par  Sara
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Autorin: Isabel Abedi, eine Kinder- und Jugendbuchautorin, wurde am 3. März 1967 in München geboren. Sie hat dreizehn Jahre lang als Werbetexterin gearbeitet und hat nebenbei mehrere Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Isabel Abedi lebt heute mit ihrem Ehemann und ihnen zwei Töchtern in Hamburg.

Hauptpersonen: Wanja ist ein zwölfjähriges Mädchen, sie ist sehr mutig, freundlich, und sehr neugierig weil sie immer viele Fragen stellt und ist entschlossen über ihren Vater zu erfahren. Sie kann außerdem gute Kurzgeschichten schreiben und kann gut turnen.

Mischa ist am Anfang sehr schüchtern und zurückhaltend. Er kann gut trommeln und malen, aber hasst seinen Vater.

Inhaltsangabe: Wanja ist ein zwölfjähriges Mädchen und führt ein ganz normales Leben : Sie geht zur Schule, hasst Mathe, hat eine Katze als Haustier und trifft sich gerne mit ihren Freundinnen, Britta, Sue und Tina, aber sie lebt alleine mit ihrer Mutter und weißt nichts über ihren Vater. Alle aus der Familie machen ein Geheimnis davon. Aber im Laufe der Zeit will sie mehr über ihren Vater erfahren. An einem Abend kann Wanja nicht schlafen und sie schaut die Ziffern auf dem Radiowecker an und in dem Moment wenn alle vier gleichzeitig auf Mitternacht umkippen hört sie die Stimme von einer alten Frau die sie zur Ausstellung der "Vaterbilder" einlädt. Ein paar Tage später sieht sie eine rot umrahmte Annonce in der Zeitung: die Ausstellung wird am 24. Mai um 15 Uhr bei der roten Tür in der Kunsthalle stattfinden. Sie geht durch die rote Tür und kommt an einer großen Halle an. Dort befinden sich viele andere Jugendliche und sie trifft Mischa der neu an der Schule ist. Die alte Frau steht auf der Bühne und erklärt ihnen was sie machen werden. Jeder geht zu den Bildern und sucht sich das aus welches ihn am besten anspricht, aber unter einer bestimmten Bedingung : Sie müssen vor dem 3. Gong zurückkommen, sonst bleibt ein Teil von ihnen für immer in der anderen Welt. Wanja gefällt das Bild vom Akrobat auf dem Trapez am besten. Sie ist vom Bild so stark angezogen, dass sie in dem Rahmen verschwindet. Sie kommt in einem Zirkuszelt an, in einer anderen Welt: Imago. Auch Mischa hat dieses Bild ausgewählt. In Imago lernen sie die verschiedenen Zirkusartisten kennen und nähern sich Taro dem Akrobat. Doch in dieser Welt ist nicht alles schön, ein schwarzer Vogel fliegt über den Zirkus und dabei verschwinden alle Farben bis der Vogel wieder wegfliegt. Der Vogel kommt aber mehrmals und greift immer wieder Taro an. Wanja geht zu Amon, dem alten Zauberer der ihr erklärt dass es hier überall das Böse gibt. Er sagt auch dass, wenn Wanja und Mischa Angst bekommen, geben sie dem schwarzen Vogel weiter Macht. In der "normalen" Welt ist es Wanjas Geburtstag und sie bekommt einen Anruf von ihrem Vater aber ihre Mutter legt das Telefon auf. Wanja beginnt daraufhin ihre Mutter über ihren Vater zu befragen, aber bekommt keine Antwort. Als sie nach Imago zurückkehrt kommt der Vogel wieder, der mittlerweile doppelt so groß geworden ist, und greift Taro an, während er Turnübungen auf dem Trapez vorstellt und zerreißt das Sicherheitsnetz. Taro fällt runter und liegt regungslos auf dem Boden. In dem gleichen Moment läutet der Gong und Wanja und Mischa müssen zurückkehren aber Mischa rennt weg und als sie ihn in der Kunsthalle wiedertrifft ist er nicht mehr der gleiche, weil ein Teil von ihm im Bild geblieben ist. Wanja hat noch eine Chance ihn zu retten, und bei ihrem nächsten Besuch, sieht sie, dass Taro nach lebt. Ob Wanja Mischa retten kann? Ob sie ihre Mutter überzeugen wird, ihr die Geschichte über ihren Vater zu erzählen und was mit Taro und dem Vogel los ist? werdet ihr herausfinden, wenn ihr das Buch lest.

Buchkritik: Dieses Buch hat mir gut gefallen, es ist ein sehr spannendes Buch mit einer interessanten Idee. Diese Geschichte erzählt auch über das schwierige Leben von Jugendlichen, die nur mit einem Elternteil aufwachsen. Die Personen wurden gut beschrieben, viele Zirkusartisten wurden allerdings im gleichen Moment dargestellt, was ein bisschen verwirrend ist. Die Hauptpersonen sahen den Personen von Isola ähnlich an. Ich würde dieses Buch den Leuten empfehlen die gerne Fan