Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Mittwoch 18. März 2020
par  TobiasB
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Buchbesprechung : Tote Mädchen lügen nicht

1)Autor

Jay Asher ist ein Jugendautor, der « Tote Mädchen lügen nicht“ schrieb. Nach der Highschool ging Jay Asher in die California Polytechnic State University, aber er brach sein Studium ein Jahr vor dem Abschluss ab, um Schriftsteller zu werden. „Thirteen reasons why“, in Deutsch „Tote Mädchen lügen nicht” ist ein Jahr in den Bestsellerlisten für Kinder- und Jugendliteratur in der New York Times geblieben. Von dem Buch wurden 750.000 Exemplare gedruckt.

2) Hauptpersonen

Die erste Hauptperson heißt Clay Jensen, er hat einen sehr guten Ruf in der Schule, weil er sehr fleißig arbeitet und weil er immer ruhig ist. Er lebt mit seiner Mutter, die ihn verwöhnt. Von dem Vater erfährt man nur, dass er einen Kassettenrecorder besitzt. Die zweite Hauptperson ist die Verstorbene Hannah Baker, die auf Kassetten ihr Leben erzählt und erklärt, warum sie sich umgebracht hat. Man erfährt, dass sie sich kurz vor ihrem Tod die Haare kurz geschnitten hat. Im Buch redet fast immer sie.

3) Inhalt + Ende

Der Junge Clay Jensen kommt nach Hause, als er ein an sich adressiertes Paket findet. Im Paket gibt es 13 Kassetten. Mit dem Kassettenrecorder seines Vaters hört er die Kassetten an und hört die Stimme der verstorbenen Hannah Baker, die sich seit kurzem umgebracht hat und für die er heimlich schwärmte. Hannah erzählt, dass es 13 Gründe gibt, warum sie sich umgebracht hat, und dass jeder, der dieses Paket bekommt, einer dieser Gründe ist. Sie sagt auch warum. Clay stiehlt dann den Walkmann eines Freundes und irrt durch die Nacht und hört die Kassetten an und wartet auf den Moment wo er erwähnt wird. Am Ende erfährt Clay, dass er der einzige ist, der mit Hannahs Tod nichts zu tun hat. Er hätte bloß ihren Selbstmord vermeiden können, wenn er sie psychologisch mehr unterstützt hätte. Nach dem Anhören der Kassetten musste er die Kassetten der nächsten Person weiterschicken.

4) Buchkritik

„Tote Mädchen lügen nicht“ ist ein sehr spannendes Buch, man will gleich nach den ersten Seiten weiter lesen. Es ist sehr interessant, weil man begreift, wie viele kleine Dinge, die zusammenkommen, zu einem Selbstmord bringen können. Dieses Buch gibt manchmal Gänsehaut, aber es bleibt trotzdem spannend und interessant, und ich glaube, dass es für Jugendliche ab zwölf Jahren ist.