Blindes Vertrauen von Margot Berger

lundi 10 juin 2013
par  JohannaE
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Meine Buchbesprechung : Blindes Vertrauen, geschrieben von Margot Berger

1)Die Autorin Margot Berger ist die Autorin des Buches ,,Blindes Vertrauen’’. Sie ist 1949 in Deutschland geboren und 2012 dort gestorben. Sie war erst Journalistin für Tageszeitungen und Zeitschriften. Dann wurde sie eine selbstständige Autorin. Weil sie eine begeisterte Reiterin war, hat sie auch noch weiterhin für Pferdezeitschriften geschrieben.

2)Die Hauptpersonen Es gibt zwei Hauptpersonen : Mona und Vitus. Mona ist ein fünfzehnjähriges Mädchen. Sie ist blind, seit sie bei einem Ausritt mit Freundinnen vom Pferd gefallen ist. Sie kann sich nur nur daran erinnern, dass sie eine Rakete gesehen hat und dass ihr Pferd gescheut hat. Dann wachte sie im Krankenhausbett auf. Vor dem Unfall ritt sie sehr gut, doch danach hat sie ihr Vertrauen verloren. Mona hat ein eigenes Pferd : Vitus. Vitus ist ein brauner Wallach mit einer schmalen Blesse. Mona hatte vor dem Unfall viel Zeit gebraucht, um sein Vertrauen zu gewinnen, aber danach hatte sie mit ihm viele Dressurturniere gewonnen. Nach dem Unfall, als Mona ihr Vertrauen verloren hat, muss nun Vitus es versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er ist derjenige, der ihr am meisten hilft.

3)Inhalt An dem Tag, an dem ihre Mutter sie im Krankenhaus abholen kommt, wird Mona fünfzehn. Genau an diesem Tag hätte sie an einem Turnier teilnehmen sollen. Aber jetzt wo sie blind ist, kann sie an keinem Turnier mehr teilnehmen. Sie ist blind und kann sich an fast nichts mehr erinnern, nur daran, dass sie eine Rakete gesehen hat, dass ihr Pferd gescheut hat, und dass sie dann gefallen ist. Mona kann sich nicht daran gewöhnen, blind zu sein und nur schwarz zu „sehen“. Sie zieht sich in ihrer dunklen Welt vor ihren Eltern zurück. Von niemandem möchte sie sich helfen lassen. Sie erträgt auch keinen Besuch, nur Julia, ihre beste Freundin. Weil Julia ihr nicht ihr Leben lang helfen kann, möchte sie, dass Mona bei einem Blindenverein anruft. Mona möchte das aber nicht, weil sie es einfach nicht wahr haben will, blind zu sein. Nach langem Nachdenken, ruft sie dann doch an, und ein paar Wochen danach kommt ein Mann, der ihr helfen soll : Robert. Er ist sehr nett, und schafft es tatsächlich, ihr Vertrauen zu erlangen. Mit ihm lernt sie, sich im Stall zurecht zu finden. Er gibt ihr außerdem ein Blindenstock, doch sie möchte ihn nicht benutzen, weil sie nicht möchte, dass alle sie anstarren. Aber eines Morgens, geht sie von zu Hause alleine zum Stall ! Sie hat es zum ersten Mal alleine geschafft !!! Doch als sie ankommt, findet sie Vitus’ Box leer vor. Ein Mädchen kommt ihr nach einer halben Ewigkeit helfen und bringt sie zu ihrem Pferd, dass gerade trainiert. Eines Tages, als sie in ihrem Zimmer sitzt, hört sie im Vorgarten Menschen- und Hundeschritte. Es ist ein Blindenhundtrainer, der ihr einen eigenen Hund bringt. Ihr Hund wird ihr viel helfen. An Weihnachten möchte sie in den Stall, dass schafft sie auch mit ihrem Hund. Sie schafft es sogar, in der Reithalle zu reiten, indem sie vier Musikplayer in die vier Ecken der Halle stellt. Als sie gerade mit dem Reiten fertig ist, kommt Herr Reuter, der Reitlehrer, und erklährt ihr, dass sie an einem Dressurturnier teilnehmen kann, mit einer Hilfe : fünf Personen, die ihr die Buchstaben zurufen, an denen sie gerade vorbeireitet. Mona ist sehr glücklich ! Sie nimmt an dem Turnier teil, an dem sonst nur ,,gsunde" Leute teil nehmen, und kommt auf den ersten Platz. Nach diesem Turnier findet sie sich in ihrer neuen Welt gut zurecht !

4)Buchkritik Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist kein tradizionelles Pferdebuch. Es ist sehr gut geschrieben. Weil die Hauptperson blind ist, wird im Buch viel beschrieben (z.B. ,,Sie machte zwei Schritte in die Box’’ oder ,,nackter nasser Beton, wohin sie fasste’’). Normalerweise mag ich so viel Beschreibung nicht, aber in diesem Buch gefällt es mir, denn zu dieser Geschichte passt es sehr gut.