Der Junge aus London von Michelle Magorian

Mittwoch 6. April 2011
par  Lara
popularité : 5%

Inhaltsangabe von: Der Junge aus London

Zwei Tage ehe der Krieg zwischen England und Deutschland ausbricht, steht ein kleiner, scheuer Junge namens William mit seiner Betreuerin vor der Tür des Witwers Thomas Oakley. Der knapp Zehnjährige gehört zu einer Gruppe evakuierter Kinder aus London, die im Dorf untergebracht werden sollen. Im Haus von ,,Mister Tom" ( so nennt William oder Will Thomas Oakley) kriegt Will zum ersten Mal in seinem Leben ausreichend Nahrung, Kleidung sogar ein eigenes Zimmer und Bett.In den folgenden Tagen lernt Will viele Kinder kennen und schließt mit Carrie, Ginnie und Georg Freundschaft aber sein bester Freud ist Zach, der auch aus London evakuiert wurde. In diesem Dorf sind alle Leute nett zu ihm nicht so wie es bei ihm zu Hause war. Er lebte bei seiner Mutter, die ihn täglich verprügelte und ihm nicht viel zu essen gab. Der Lehrer von der Schule mochte ihn nicht und brachte ihm deswegen nicht lesen und schreiben bei. In Weirwold (dem Dorf) dagegen, wird er gut aufgenommen und macht sehr große Fortschritte. Will kann balt so gut schreiben und lesen wie die anderen in seiner Klasse. Will entdeckt auch sein Talent fürs Malen und malt besser als das ganze Dorf! Eines Tages aber kommt ein Brief von seiner Mutter, dass er zu ihr kommen soll, weil sie sehr krank ist. Sie schreibt auch, dass Will wieder nach Weirwold darf, wenn sie wieder gesund ist. Tom gibt ihm Briefpapier und Umschläge mit, damit er ihm schreiben kann. Als Will ihm aber drei Wochen lang nicht schreibt, macht er sich Sorgen um ihn und beschließt ihn suchen zu gehen. Er erfährt, dass Will’s Mutter weggefahren ist, aber sein Hund Sammy beweist, dass noch jemand im Haus ist, weil er wie wild an der Tür rumspringt. Er stürmt die Tür und findet Will in einem Schrank eingesperrt. Tom bringt ihn in ein Krankenhaus. Man will Will in ein Kinderheim stecken, aber er will nicht, also entführt Tom ihn und bringt ihn zurück nach Weirwold. Aber eines Tages kommen ein Polizist und eine Frau vom Kinderheim und bringen die Nachricht ,dass die Mutter von Will sehr krank war und Selbstmord begangen hat und das Will jetzt normalerweise in ein Kinderheim muss .Aber zum Glück adoptiert Tom ihn. Zach’s Vater wurde bei einem Feuer sehr verletzt und Zach will in noch einmal sehen, da es das letzte Mal sein könnte. Vier Tage danach bringt die Frau, bei der Zach gelebt hat, die Nachricht, dass Zach, von einem Bombenangriff in London umgebracht wurde. Will erholt sich nur langsam von der Nachricht, aber er entdeckt, dass Zach weiter lebt.

Buchkritik: Es ist ein sehr schönes Buch weil es so geschrieben ist, dass man es gerne liest und es erzählt auch eine sehr schöne Geschichte, selbst wenn es ein bisschen traurig ist, als Zach stirbt. Die Geschichte des Jungen Will ist sehr interessant, weil sie erklärt, wie die Evakuierten und die Familien, die sie aufgenommen haben, während des Krieges gelebt haben. Das Buch wäre noch besser gewesen, wenn es ein bisschen spannender gewesen wäre. Im Buch ist es sehr schön, der Freundschaft zwischen Will und Zach zu folgen, denn es ist eine sehr enge Freundschaft mit zwei komplett verschiedenen Charakteren: der eine redet ohne Ende und der andere ist eher schüchtern und redet sehr wenig. Ein wunderschönes Buch, das man während der Freizeit gut genießen kann.