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Pionierleben

Sonntag 7. Februar 2010, von Myriam

Am Freitag, dem 22 Januar (deutsch-französischer Tag), sind Herr Hass und Frau Ogette zu uns in die Schule gekommen und haben uns von ihrer Kindheit in der damaligen DDR erzählt. Sie waren noch klein, aber sie haben viele Erinnerungen. Sie haben uns geschildert, wie das Leben in Ostdeutschland war, mit der Mauer und ihren Verboten. Sie haben uns auch von den Pionieren berichtet, dass sie im Kindergarten zusammen auf die Toilette mussten und warten sollten bis alle fertig waren, dass sie viele kommunistische Lieder in der Schule gesungen haben, und Panzer malen mussten, und dass sie später Demonstrationen gemacht haben. Frau Ogette hat uns erzählt, dass sie ein Jahr vor dem Mauerfall mit ihrer Mutter nach West-Berlin gezogen ist. Als die Mauer endlich im Jahre 1989 fiel, waren alle erleichtert und Herr Hass ist gleich mit seiner Familie nach Westdeutschland gefahren.

Ich habe vieles gelernt, es war sehr interessant, und viele Sachen waren mir neu, wie zum Beispiel das Pionierleben. Es hat mich besonders beeindruckt, wie mutig sie waren aber es hat mich getroffen wie stark das Leben kontrolliert und streng war.

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