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DDR

Mittwoch 3. Februar 2010, von Marguerite

Herr Hass und Frau Ogette haben einen Teil ihrer Kindheit in der DDR gewohnt. Sie haben un die Ehre gemacht, uns von ihren Ereignissen, Gefühlen von dieser historischen Zeit anlässlich des deutsch-französichen Tages zu berichten. Wir haben uns alle in der Aula getroffen, und haben auf den Bericht von Frau Ogette und von Herrn Hass gewartet. Nachdem sie sich vorgestellet haben, haben sie uns eine außergewöhnliche Aufgabe aufgegeben: einen grünen Panzer in einer brauen Kriegslandschaft zu malen. Als wir alle unsere ’’schönen’’ Panzer zu Ende gemalt haben, hat uns Frau Ogette den Sinn dieser Aufgabe erklärt: als sie in die erste Klasse gekommen ist, war das die erste Aufgabe, die ihr gegeben wurde. Frau Ogette hatte einen Panzer gemalt, der ein Blümchen goß. Diese Darstellung des Panzers hatte aber ihrer Lehrerin überhaupt nicht gefallen, und sie musste sich mit ihrer Mutter vor dem Schulleiter erklären. Danach durfte sie wegen dieser ’’pazifistischen Kinderzeichnung’’ zwei Wochen lang nicht mehr zur Schule gehen. Das war für uns eine gute Einleitung, die uns eine gute Idee der Intoleranz in dieser Zeit gegeben hat. Danach haben uns Herr Hass und Frau Ogette von dem Leben aus der Sicht von Kindern ( wie sie es damals in der Zeit waren ) in der DDR erzählt. Alles war von den Parteieliten ausgedacht, damit die Kinder vom jüngsten Alter schon die Regierungsmeinung annahmen: Pionierlager, Märsche, Lieder... Danach haben sie uns von dem Tag des Mauerfalls erzählt, und wie es die Menschen erlebt haben. Aber auch wie es nach dem Mauerfall wurde, was die Menschen die mit dem alten Regime einverstanden waren, geworden sind, und so weiter... Es war sehr interessant und ich habe viel neues gelernt!

In der Mittagszeit habe ich auch den Fall der Dominosteine in der Eingangshalle mitbekommen. Die Dominosteine waren von den Collège-Schülern gemacht worden. Jeder Stein war sehr anders, und die Schüler, die die schönsten Steine gemacht haben, bekamen Preise. Nach der Rede von Frau Frick und Frau Schlenk fielen endlich die Dominosteine. Es sah aus wie eine Miniatur des richtigen Mauerfalls. Es war sehr schön!

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