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20 Jahre Mauerfall

Dienstag 2. Februar 2010, von Denise

Am 22. Januar war in der CSI der deutsch-französische Tag. Die Schüler des Collège haben für diese Gelegenheit Dominos gebastelt (in Erinnerung an den 20. Jahrestags des Mauernfalls) und haben sie, zu Mittag, fallen lassen. Die schönsten Dominos haben Preise gekriegt und Frau Schlenk hat eine Rede über die Wiedervereinigung gehalten. Um 14h00 haben wir Herrn Hass und Frau Ogette in der Aula getroffen. Die zwei waren Bewohner der DDR (in Ost-Berlin) als sie jung waren. Sie haben uns über ihre Kindheit als BerlinerIn berichtet:

In der Schule waren die Lehrer sehr streng und die Kinder sollten jeden Morgen DDR-Lieder singen und lernen.

Im Kindergarten mussten alle Kinder gemeinsam und zur gleichen Zeit auf die Toilette gehen und warten, bis jeder fertig war. Manchmal dauerte es lange, deshlab lehnte man die jungen Kinder an eine kalte Wand, damit es schneller ging. Herr Hass erklärte uns, was ein Pionier war und was sie dort machten. Sie erzählten auch, wie es jeden Montag zu Demonstrationen kam und wie gefährlich es war daran teilzunehmen. Am Ende berichteten sie über den Mauerfall und was es für sie bedeutete und ihre Gefühle am Abend des 9. November 1989. Mich hat besonders beeindruckt, als Frau Ogette uns erklärt hat, wie ihre Familie es geschafft hat aus der DDR rauszugehen und dass sie nur in 24 Stunden aus Ost-Berlin verschwinden mussten und nie mehr wieder kommen konnten. Mir war auch neu, dass schon im Kindergarten die Kinder einen Panzer, eine Panzerlandschaft oder auch die DDR-Fahne malen sollten, weil man ihnen die DDR-Ideologie beibringen wollte.

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